Richemont überzeugt trotz schwacher Uhrensparte
Der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont hat im ersten Halbjahr 2024/25 operativ deutlich besser abgeschnitten als erwartet und zeigt erneut die Stärke seines Schmuckgeschäfts. Die Gruppe, zu der Marken wie Cartier, Van Cleef & Arpels, Piaget und IWC gehören, steigerte den Umsatz um 5 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Währungsbereinigt ergibt sich ein Plus von 10 Prozent.
Treiber bleibt der Schmuckbereich, der um 9 Prozent auf 7,75 Milliarden Euro wuchs und nahezu alle Regionen stützte. Das Uhrensegment zeigte hingegen Schwäche: Die Erlöse gingen um 6 Prozent auf 1,56 Milliarden Euro zurück. Japan blieb die einzige Region ohne organisches Wachstum.
Beim operativen Ergebnis legte Richemont um 7 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro zu. Die Ebit-Marge verbesserte sich leicht auf 22,2 Prozent. Unter dem Strich verdiente der Konzern 1,8 Milliarden Euro aus fortgeführten Geschäften – ein Zuwachs von 4 Prozent.
Die Ergebnisse übertreffen klar die Analystenschätzungen, auch weil die im April 2025 veräußerte Online-Sparte bereits herausgerechnet wurde. Wie üblich gab Richemont keinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.
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