Saxo Bank sieht neue Goldrally Anfang 2026
Nach einer historischen Rekordjagd hat Gold zuletzt an Schwung verloren – doch laut Saxo Bank ist der Höhenflug nur unterbrochen, nicht beendet. Rohstoffstratege Ole Hansen erwartet nach einer Phase der Konsolidierung einen erneuten Anstieg ab Jahresbeginn 2026. Der aktuelle Rücksetzer sei ein „Druckabbau“, keine Trendwende. Technisch sieht die Bank solide Unterstützungen im Bereich von 3.834 bis 3.878 US-Dollar je Unze.
Auch andere Marktbeobachter bestätigen, dass fundamentale Treiber weiter intakt bleiben. Die Nachfrage durch Zentralbanken, geopolitische Unsicherheiten und eine strukturelle Abkehr vom Dollar stützen den Markt. Das World Gold Council verweist zudem auf starke ETF-Zuflüsse und den breiteren Einsatz von Gold als strategischem Risikopuffer.
US-Investmentbanken zeigen sich langfristig besonders optimistisch: JPMorgan hält Kurse bis 6.000 US-Dollar bis 2028 für möglich, Morgan Stanley sieht Gold Mitte 2026 schon wieder bei rund 4.400 Dollar. Entscheidend sei die wachsende Rolle institutioneller Anleger.
Saxo Bank erwartet nun eine Seitwärtsphase, bevor dieselben Kräfte wie 2025 erneut wirken: hohe Staatsschulden, verstärkte Nachfrage und sinkende Zinsen. Damit könnte Anfang 2026 die nächste Goldpreisrally beginnen.
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