Europäische Aktien mit Vorsicht gestartet, Anleger warten auf US-Arbeitsmarktdaten
Die europäischen Aktienmärkte begannen die Handelswoche mit bescheidenen Gewinnen. Der paneuropäische STOXX 600 legte um 0,1 % auf 575,78 Punkte zu. Grund dafür ist eine abwartende Haltung der Investoren nach dem jüngsten Ausverkauf-Tag und vor der Veröffentlichung wichtiger US-Arbeitsmarktdaten. Sorgen bestehen insbesondere über eine verzögerte Zinssenkung der US-Notenbank sowie überbewertete Technologiewerte im globalen Maßstab. Im Sektorvergleich führten Medienunternehmen die Gewinnerliste an, etwa der britische Werderiese WPP mit einem Plus von rund 4 %. Der Verteidigungswert Saab stieg um 5,8 % nach einem Grosauftrag der Regierung Kolumbiens. Die Marktbreite bleibt bislang schwach, in mehreren Ländern überwiegen die Kursverluste die Zugewinne deutlich. Strategen raten zu erhöhter Vorsicht: Die laufende Woche gilt als Schlüsselphase, da sowohl die US-Zinsstruktur als auch die Berichtssaison im Zentrum stehen. Für Portfolios heißt das: Qualität hat Vorrang, breite Zyklik ist eher defensiv zu gewichten.
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