Meta gewinnt wichtigen Etappensieg im Wettbewerbsverfahren
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19.11.2025

Meta gewinnt wichtigen Etappensieg im Wettbewerbsverfahren

Meta hat vor einem US-Gericht einen bedeutenden Erfolg erzielt: Ein Richter lehnte den Vorstoß der US-Wettbewerbsbehörde FTC ab, Instagram und WhatsApp aus dem Konzern herauszulösen. Die Behörde hatte Meta vorgeworfen, mit den Übernahmen der Jahre 2012 und 2014 seine Marktmacht unrechtmäßig abgesichert zu haben. Doch laut Richter James Boasberg gelang es der FTC nicht, nachzuweisen, dass Meta heute eine monopolartige Stellung im Markt für soziale Netzwerke hält. Ohne diesen Nachweis fehlt die Grundlage für eine erzwungene Abspaltung. Die Entscheidung ist ein Rückschlag für die US-Regierung, die das Verfahren bereits unter Präsident Trump angestrengt und unter Präsident Biden weitergeführt hatte. Die FTC hatte ihre Klage nach einer ersten, deutlich kritisierten Abweisung erweitert und um umfangreiche Marktdaten ergänzt. Meta betonte dagegen, dass das Unternehmen starkem Wettbewerb gegenüberstehe, insbesondere durch Plattformen wie Tiktok. Trotz des juristischen Erfolgs bleibt das Verfahren politisch brisant. Ein Berufungsverfahren gilt als wahrscheinlich, sodass der Konflikt Meta noch Jahre begleiten könnte. Für den Konzern bleibt Instagram eine zentrale Erlösquelle, während WhatsApp für die langfristige Plattformstrategie entscheidend ist. Die Aktie reagierte leicht negativ und schloss bei 597,69 US-Dollar im Minus.

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