Lufthansa im Tarifkonflikt: Ritter weist Rentenforderungen klar zurück
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24.11.2025

Lufthansa im Tarifkonflikt: Ritter weist Rentenforderungen klar zurück

Der Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Vereinigung Cockpit bleibt festgefahren. Lufthansa-Chef Jens Ritter hat die Forderung der Pilotenvereinigung nach deutlich höheren Arbeitgeberbeiträgen zur Betriebsrente erneut als völlig unrealistisch bezeichnet. Die Lufthansa habe „nicht ansatzweise das Geld für eine weitere Verbesserung der ohnehin schon sehr guten Altersvorsorge“, so Ritter in einem Interview.

Die VC hatte zuletzt signalisiert, vorerst auf Arbeitskämpfe verzichten zu wollen, um dem Unternehmen Zeit für ein verbessertes Angebot zu geben. Doch Ritter sieht den Konflikt an anderer Stelle: Aus seiner Sicht geht es den Crews zunehmend um Perspektiven in der Kurzstreckenflotte, deren Schrumpfung gestoppt werden müsse. Hier könne er konkrete Zusagen in Aussicht stellen – allerdings nur, wenn die Rentenforderungen vom Tisch seien.

Parallel reduziert die Lufthansa ihren innerdeutschen Flugplan. Zwar wird keine Strecke gestrichen, doch rund 50 wöchentliche Verbindungen zu den Drehkreuzen Frankfurt und München fallen weg. Die VC fordert weiterhin deutlich höhere Arbeitgeberbeiträge für rund 4.800 Pilotinnen und Piloten. Eine Einigung blieb trotz sieben Verhandlungsrunden aus.

Die Frage bleibt: Bewegt sich eine Seite oder steuert der Konzern auf neue Streiks zu? Die Infos Unter Finanz Redaktion bleibt weiterhin für EUCH dran und liefert in Kürze neue Informationen zur Lufthansa Situation.

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