Aktivisten sollen Eurowings über 400.000 Euro zahlen
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26.11.2025

Aktivisten sollen Eurowings über 400.000 Euro zahlen

Die Lufthansa Aktie zeigte sich am Dienstag fester, nachdem ein Hamburger Gericht zehn Aktivisten der Letzten Generation zu Schadenersatz verurteilt hat. Die Gruppe hatte im Juli 2023 den Flughafen Hamburg blockiert und so zahlreiche Flüge behindert. Eurowings, eine Tochter der Lufthansa, hatte stellvertretend für den Konzern geklagt.

Laut Urteil müssen die Beteiligten mehr als 400.000 Euro zahlen. Die Summe ergibt sich aus den Kosten ausgefallener Verbindungen und daraus entstandenen Störungen im Betrieb. Zusätzlich entschied das Gericht, dass die Aktivisten bei einer erneuten Blockade bis zu sechs Monate in Ordnungshaft genommen werden können. Damit droht ihnen im Wiederholungsfall Gefängnis.

Die Blockade im Juli 2023 war durch einen Schnitt im Sicherheitszaun möglich geworden. Vier Aktivisten klebten sich anschließend nahe der Start und Landebahnen fest. Insgesamt waren zehn Personen an der Aktion beteiligt. Das Urteil vom 20. November ist noch nicht rechtskräftig, sorgt aber bereits für breite Aufmerksamkeit. Für den Lufthansa Konzern bedeutet die Entscheidung eine Bestätigung seiner juristischen Linie gegen Eingriffe in den Flugbetrieb.

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