Neuer Hilfe-Button gegen Cybermobbing in Planung
Mecklenburg-Vorpommerns Verbraucherschutzministerin plant die Einführung eines 'Hilfe-Buttons' auf großen sozialen Plattformen, um Opfern von Cybermobbing umgehend Unterstützung anzubieten. Der Vorschlag, inspiriert von einem ähnlichen Modell aus Frankreich, wird auf der bevorstehenden Verbraucherschutzministerkonferenz diskutiert. Mit dem 'Hilfe-Button' können Betroffene auf Knopfdruck mit spezialisierten Beratungsstellen in Kontakt treten. Diese Struktur soll nicht nur schnelle Hilfe garantieren, sondern auch den Zugang zu bestehenden bundesweiten Unterstützungsangeboten erleichtern.
Bernhardt hebt hervor, dass durch eine direkte Verbindung zwischen Plattformen und einer professionell besetzten Hotline eine sofortige Unterstützung am Ort des Geschehens stattfinden kann. In Deutschland könnte das bestehende Modell helfen, die Reaktion auf Cybermobbing zu verbessern, ohne zusätzliche Strukturen schaffen zu müssen. Die Verbraucherschutzministerkonferenz wird die Bundesregierung auffordern, die Übertragbarkeit des französischen Modells zu prüfen und sich für eine entsprechende Regelung auf europäischer Ebene einzusetzen. Ein gut sichtbarer 'Hilfe-Button' könnte somit für große Social Media Plattformen zur Pflicht werden, um Betroffenen schnellstmöglich zu helfen.