Infantino sieht sich Erpressungsvorwurf in Fifa-Krise ausgesetzt
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Infantino sieht sich Erpressungsvorwurf in Fifa-Krise ausgesetzt

Infantino sieht sich Erpressungsvorwurf in Fifa-Krise ausgesetzt
Im Sturm der Vorwürfe steht Fifa-Präsident Gianni Infantino. Der jordanische Fußballverband erhebt schwere Anschuldigungen: Geldzahlungen an Spieler sollen ausbleiben. Ein brisantes Thema, das die Integrität des Weltverbands auf die Probe stellt.

Gianni Infantino, Präsident der Fifa, sieht sich mit Erpressungsvorwürfen konfrontiert. Ali bin al-Hussein, Präsident des jordanischen Fußballverbands, behauptet, die Fifa habe seit Monaten Zahlungen an seine Nationalspieler zurückgehalten. Diese betreffen das Team, das im Dezember 2025 den zweiten Platz beim Fifa Arab Cup belegte, und belaufen sich auf 4,2 Millionen Dollar. Al-Hussein kritisierte auf der Plattform X, dass die Fifa trotz finanzieller Reserven keine Unterstützung leiste. Während der Weltmeisterschaft sei ihm zudem nahegelegt worden, Infantino bei seiner Wiederwahl zu unterstützen, was er als Erpressung empfindet.

Die Situation wird durch die anhaltende Kritik an Infantino komplizierter, insbesondere nach den jüngsten Plänen, WM-Rechte zu verkaufen, die von der Uefa vehement abgelehnt wurden. Infantino hat für Mittwoch eine Krisensitzung in Marokko einberufen. Al-Hussein betonte, dass sein Verband Infantino nicht unterstützen werde und seine Anschuldigungen ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Fifa aufwerfen. Zudem warten mehrere US-Städte auf ausstehende Zahlungen, die im Zusammenhang mit der Ausrichtung von WM-Spielen stehen, und die angestrebte Unterstützung für soziale Projekte und Infrastruktur bleibt bislang unerfüllt.

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