Niedrigwasser bedroht Schifffahrt am Rhein
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Niedrigwasser bedroht Schifffahrt am Rhein

Niedrigwasser bedroht Schifffahrt am Rhein
Die aktuellen Niedrigwasserstände im Rhein gefährden den Schiffsverkehr. Experten warnen vor einer möglichen Teilung des Flusses und seinen Konsequenzen für die Wirtschaft.

Im Rhein sind derzeit historische Niedrigstände gemessen worden, die sich gravierend auf die Schifffahrt auswirken. Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) warnt, dass der Fluss bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein könnte, insbesondere im mittleren Abschnitt. Dort wird für den Pegel Kaub, der als Referenz für die Rheinschifffahrt gilt, ein Rückgang auf einen einstelligen Wert prognostiziert. Dies könnte bedeuten, dass gewerbliche Transporte und Kreuzfahrten eingestellt werden müssen, was massive wirtschaftliche Auswirkungen nach sich ziehen kann.

Die drohende Teilung des Rheins könnte zu einem klaren Stau zwischen den Nordseehäfen und dem südlichen Schiffsverkehr in den Nebenflüssen wie Neckar und Mosel führen. Während es weiterhin Schiffsverkehr über die nordwestlichen Abschnitte gibt, könnte der südliche Transportweg durch den Main-Donau-Kanal, ein wichtiges Bindeglied nach Südosteuropa, ebenfalls beeinträchtigt werden. Die anhaltende Trockenheit hat auch in anderen großen deutschen Flüssen zu niedrigem Wasserstand geführt, was die Binnenschifffahrt vor erhebliche Herausforderungen stellt.

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