EVG droht mit Blockade im Regionalverkehr
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EVG droht mit Blockade im Regionalverkehr

EVG droht mit Blockade im Regionalverkehr
Die Eisenbahngewerkschaft EVG kündigt deutschlandweite Blockaden an und fordert mehr Sicherheit für Zugbegleiter nach einem tödlichen Angriff. Die Bundesregierung wird aufgefordert, gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat mit Blockadeaktionen im Regionalverkehr gedroht, falls die Bundesregierung das Strafmaß für Angriffe auf Zugbegleiter nicht zeitnah anpasst. Dies erfolgt im Kontext eines tödlichen Angriffs auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz im Februar. Gewerkschaftschef Martin Burkert kritisierte die Untätigkeit der Regierung, die bislang lediglich Lippenbekenntnisse geliefert habe.

Laut Statistiken werden täglich mehrere Bahnmitarbeiter im Dienst angegriffen, was ein drängendes Sicherheitsproblem darstellt. Die EVG fordert, dass der Gesetzesentwurf zum Schutz von gefährdeten Berufsgruppen in den Bundestag kommt, um auch Bahnmitarbeiter zu berücksichtigen. Der Anstieg der Angriffszahlen auf Bahnmitarbeiter erfordert sofortige Maßnahmen, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

Die Deutsche Bahn reagiert mit einem Maßnahmenpaket, welches die Ausstattung mit Bodycams für Beschäftigte im Fernverkehr, sowie die Rekrutierung zusätzlicher Sicherheitskräfte umfasst. Angesichts der aktuellen Entwicklungen ist der Druck auf die Politik groß, schnell zu handeln, um die Sicherheit der Bahnmitarbeiter zu gewährleisten und erneute Blockaden im Regionalverkehr zu verhindern.