Schufa sieht sich Sammelklage wegen Schattendatenbank gegenüber
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Schufa sieht sich Sammelklage wegen Schattendatenbank gegenüber

Schufa sieht sich Sammelklage wegen Schattendatenbank gegenüber
NOYB plant rechtliche Schritte gegen die Schufa aufgrund veralteter Daten. Die Datenschützer fordern, historische Informationen zu löschen und klagen im Verbraucherinteresse.

Die Schufa, Deutschlands größte Wirtschaftsauskunftei, sieht sich rechtlichen Schritten von der Datenschutzorganisation NOYB gegenüber. Diese plant eine Sammelklage, um die Löschung veralteter Daten durchzusetzen. Marco Blocher, Sprecher der NOYB, fordert die Schufa auf, sensible Informationen über alte Kredite, Pfändungen und frühere Privatinsolvenzen zu entfernen. Viele dieser Daten wurden bereits seit Jahren nicht mehr aktualisiert und belasten die Betroffenen.

NOYB wird auch eine Verbandsklage auf Schadenersatz einreichen, da die Schufa ihren gesetzlichen Verpflichtungen nicht nachgekommen ist, die betroffenen Personen über ihre Daten zu informieren. Das Unternehmen verteidigt sich, indem es die rechtliche Grundlage für die Speicherung dieser Daten betont und erklärt, dass sie für die Entwicklung von Bonitätsscores notwendig seien.

Die Situation wird kompliziert, da potenziell 68 Millionen Menschen in Deutschland betroffen sein könnten. Die Schufa wird unter Druck stehen, wenn NOYB erfolgreich ist, was weitreichende Folgen für die Datenverarbeitung und den Verbraucherschutz in Deutschland haben könnte. Die Datenschutzbehörde scheint nicht ausreichend einzugreifen, was NOYB dazu veranlasst hat, selbst aktiv zu werden.

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