CDU-Evers fordert rechtliche Möglichkeiten gegen Clan-Vermögen
Der CDU-Spitzenkandidat Evers hat sich in einem Interview für stärkere rechtliche Rahmenbedingungen zur Bekämpfung von Clan-Kriminalität ausgesprochen. Er fordert vom Bund mehr rechtliche Möglichkeiten für die Länder, um Clan-Vermögen einziehen zu können. Dies soll durch eine Beweislastumkehr geschehen, damit Clanmitglieder nachweisen müssen, dass ihr Vermögen aus legalen Quellen stammt. Evers erhofft sich, dass diese Maßnahmen einen Katalysator darstellen, um die Clan-Strukturen nachhaltig zu schwächen und die Kriminalität in Berlin zu reduzieren. Zusätzlich spricht Evers sich für die Rückführung von Obdachlosen in ihre Herkunftsländer aus, besonders aus Osteuropa. Er erklärt, dass Menschen, die ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten können, kein Recht auf Aufenthalt in Deutschland haben sollten. Die Freizügigkeit im Schengenraum müsse an klar definierte Bedingungen geknüpft sein, und Evers plant Gespräche mit den Herkunftsländern zu führen. Eine Reise nach Rumänien sei dafür nicht notwendig, da die Botschaften in Berlin seien und der direkte Dialog vor Ort möglich ist.