Zverevs Aufschlag-Routine: Debatte nach US-Open-Sieg
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Zverevs Aufschlag-Routine: Debatte nach US-Open-Sieg

Zverevs Aufschlag-Routine: Debatte nach US-Open-Sieg
Nach seinem US-Open-Sieg sieht sich Alexander Zverev kritischen Stimmen gegenüber. Finalgegner Ben Shelton fordert eine Regeländerung für die Aufschlagroutine des Deutschen. Die Diskussion um Zverevs Spielstil nimmt Fahrt auf.

Alexander Zverev hat seinen zweiten Grand-Slam-Titel bei den US Open gewonnen, jedoch nicht ohne Kontroversen. Während des Finales gegen Ben Shelton stand seine Aufschlagroutine im Mittelpunkt der Kritik. Shelton befand, dass Zverev zu viel Zeit mit dem Aufprallen des Balls verbringt, was den Spielfluss stört. Er fordert eine Regeländerung, um den Spielern eine zeitliche Begrenzung bei Aufschlägen zu setzen. Der Amerikaner warf Zverev vor, die 25 Sekunden, die ihm vor dem ersten Aufschlag zur Verfügung stehen, nicht effizient zu nutzen. Zverev selbst bekam während des Finals eine Verwarnung, weil er zu lange für seinen Aufschlag benötigte, was die Schiedsrichterin bestätigte.

Zverev, der mit 6:3, 7:6, 5:7, 6:2 gegen Shelton gewann, sah sich auch der Kritik von Sheltons Trainer Bryan Shelton ausgesetzt, der die Spielweise des Deutschen hinterfragte. Die Debatte über die Aufschlagtechnik könnte nun dazu führen, dass die ATP-Regeln überarbeitet werden, was für zukünftige Turniere von Bedeutung sein könnte. Trotz dieser Kritiken feierte Zverev seinen ersten Triumph bei den US Open und wurde der zweite Deutsche nach Boris Becker, der dieses prestigeträchtige Turnier in der Herrenkategorie gewann. Seine Leistung wurde von vielen als bemerkenswert und stabil angesehen, auch wenn der Abschluss seines Sieges mit einer unerwarteten Verwirrung stattfand, die Becker als die Szene des Jahres bezeichnete.

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