VW ruft 72.700 E-Autos wegen Brandgefahr zurück
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VW ruft 72.700 E-Autos wegen Brandgefahr zurück

VW ruft 72.700 E-Autos wegen Brandgefahr zurück
Volkswagen muss wegen defekter Batterien 72.700 E-Autos zurückrufen. Betroffen sind Modelle wie ID.3 und ID.4. Halter werden informiert, und Sicherheitsmaßnahmen sind erforderlich.

Volkswagen hat angekündigt, weltweit fast 72.700 E-Autos wegen potenzieller Brandgefahr zurückzurufen. Die betroffenen Modelle umfassen unter anderem den ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz sowie den Cupra Born. Der Rückruf ist aufgrund fehlerhafter Hochvolt-Batteriezellen nötig, die nicht den Qualitätsstandards entsprechen. Dies könnte in seltenen Fällen zu einer erhöhten thermischen Belastung und im Extremfall zu einem Brand führen. In Deutschland sind etwa 10.000 Fahrzeuge von diesem Rückruf betroffen. Halter der betroffenen Autos werden schriftlich informiert und müssen bis zur Überprüfung der Batterien sicherstellen, dass sie ihre Fahrzeuge nicht über 80 Prozent aufladen.

VW hatte in der Vergangenheit bereits mehrere Rückrufe aufgrund anderer technischer Mängel durchgeführt, darunter im September für eine korrosionsanfällige Lenkungsschraube. Der aktuelle Rückruf ist der jüngste in einer Reihe von Maßnahmen zur Sicherstellung der Fahrzeugsicherheit. Betroffene Batteriemodule müssen möglicherweise nicht ausgetauscht werden; ein Softwareupdate könnte ausreichen, um das Problem zu beheben. Auf die Rückrufaktionen reagiert der Autobauer mit der Hoffnung, das Vertrauen der Kunden in die Elektrofahrzeuge zu stärken und zukünftige Sicherheitsrisiken zu minimieren.