Meta droht massive Strafe von 25 Milliarden Dollar
Meta, das Mutterunternehmen von Facebook, sieht sich mit einer potenziellen Strafe von 25 Milliarden Dollar konfrontiert, die sich aus dem Cambridge-Analytica-Skandal ergibt. Ein Geschworenengericht in New Mexico beschloss, dass Facebook gegen Datenschutz- und Verbraucherschutzregeln verstoßen hat und seine Nutzer getäuscht hat. Zwar lag die ursprüngliche Strafe bei 219,5 Milliarden Dollar, doch wurde sie schließlich auf 25 Milliarden Dollar reduziert. Diese Entscheidung resultiert aus Millionen einzelner Verstöße, für die eine Strafe von bis zu 5000 Dollar pro Verstoß vorgesehen war. Während Meta zunächst keine Stellungnahme abgab, hat das Unternehmen angekündigt, gegen die Vorwürfe vorzugehen. Der Cambridge-Analytica-Skandal, der 2018 große Wellen schlug, hat das Vertrauen in Facebook stark erschüttert, da bekannt wurde, dass Daten für die Entwicklung von Nutzerprofilen missbraucht wurden. Rund 87 Millionen Konten waren betroffen, und in der Folge zahlte Meta bereits mehrere Milliarden Dollar an die US-Regierung, um Ermittlungen zu beenden. Die aktuellen Vorwürfe betreffen neben dem Datenschutz auch den Schutz von Minderjährigen sowie die Meinungsfreiheit auf der Plattform.