Raketenangriffe auf Kiew: Schäden und Verletzte
In den frühen Morgenstunden kam es erneut zu heftigen russischen Raketenangriffen auf Kiew und das Umland. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von vielen Explosionen, die in der Millionenmetropole vernommen wurden. Besonders die Außenbezirke waren stark betroffen. Die Angriffe erfolgten in mehreren Wellen mit ballistischen Raketen, die schwer abzuwehren sind. Es wurden Wohnhäuser, ein Kindergarten und die zentrale Infrastruktur, wie die Strom- und Wasserversorgung, schwer beschädigt. Klitschko äußerte sich besorgt über die "extrem schwierige" Situation in der Stadt. Laut Meldungen wurden fünf Menschen verletzt, darunter ein 14-jähriges Kind. Präsident Selenskyj warnte zuvor vor weiteren Angriffen auf Energieanlagen und kritisierte die unzureichende Vorbereitung der Stadt auf die Heizperiode. In den nächsten Tagen sind Gespräche zur Situation in der Ukraine geplant, die jedoch laut Bundesverteidigungsminister Pistorius wenig Hoffnung auf eine Waffenruhe bieten.