EU-Staatschefs fordern Maßnahmen gegen Migration nach Ceuta
In einem offenen Brief haben 22 europäische Staats- und Regierungschefs, darunter der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, ihre Besorgnis über die Situation in der spanischen Exklave Ceuta geäußert. Der Brief kritisiert die spanische Regierung und fordert Maßnahmen, um der Migration entgegenzuwirken. Die Unterzeichner stellen insbesondere den Zusammenhang zwischen einem gerichtlichen Urteil und dem Anstieg irregulärer Migration her. Sie fordern eine sofortige und koordinierte Reaktion der EU und eine Videokonferenz der Innenminister, um zusätzliche Unterstützung für Spanien und Maßnahmen zum Schutz der EU-Außengrenzen zu erörtern. Der Zustrom von etwa 60.000 Migranten aus Marokko hat die Lage verschärft und das Thema Migration erneut in den Fokus der EU gerückt. 67 Migranten sind auf dem Weg nach Ceuta gestorben, und die Rückkehr der meisten Ankommenden nach Marokko unterstreicht die Schwierigkeiten der Situation.