Rückhalt für Irankrieg in den USA sinkt
Die Unterstützung der US-Bürger für den aktuellen Irankrieg hat laut einer aktuellen Umfrage auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Konflikts gefallen. Nur noch ein Drittel der Befragten befürwortet den Militäreinsatz, und 69 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Präsident Donald Trump die Ziele der Intervention nicht klar kommuniziert hat. Trotz eines leichten Anstiegs der allgemeinen Zustimmung für Trump, der jetzt bei 37 Prozent liegt, ignoriert das Weißhaus die Umfrageergebnisse und betont, dass das Hauptziel der Intervention die Verhinderung eines iranischen Atomwaffenprogramms bleibt. Der Konflikt, der am 28. Februar mit gemeinsamen Angriffen der USA und Israels auf den Iran begann, hat bereits zu erheblichen Verlusten geführt, darunter 18 US-Soldaten und zahlreiche Zivilisten im Iran und Libanon. Dieser Rückgang der Unterstützung könnte sich negativ auf die Republikanische Partei vor den bevorstehenden Kongresswahlen auswirken, wo sie ihre knappen Mehrheiten verteidigen muss. Der Krieg war ursprünglich auf ein paar Wochen angelegt, doch angesichts der anhaltenden Angriffe und Konflikte zwischen den USA und dem Iran bleibt die Situation angespannt.