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Asiens Börsen im Aufwind nach US-Japan-Handelsdeal

Digitale Börsentafel mit steigenden Kursen des Nikkei 225, Topix und Shanghai Composite nach einem Handelsabkommen zwischen den USA und Japan
Aktienmärkte in Asien legen deutlich zu. Grund ist ein neues Zollabkommen zwischen den USA und Japan. Der Nikkei erreicht ein Rekordhoch.

Asiens Börsen steigen nach US-Japan-Handelsabkommen

Die Aktienmärkte in Asien haben am Donnerstag deutlich zugelegt. Besonders der japanische Markt zeigte sich stark: Der Nikkei 225 stieg um 2,0 Prozent auf 41.984 Punkte, der Topix erreichte mit einem Plus von 1,9 Prozent ein neues Allzeithoch bei 2.981 Zählern. Auslöser war ein von US-Präsident Donald Trump angekündigtes Handelsabkommen mit Japan, das Zölle in Höhe von 15 Prozent umfasst. Das Signal: Die USA sind zu weiteren Handelsvereinbarungen bereit – möglicherweise auch mit China. Trump deutete entsprechende Gespräche an, was an den Märkten Hoffnungen auf eine breitere Entspannung im globalen Zollkonflikt schürt.

Auch in China zeigten sich die Börsen freundlich: Der Shanghai Composite legte um 0,4 Prozent auf 3.597 Punkte zu, der CSI 300 gewann ebenfalls 0,4 Prozent. „Die größten Sorgen über neue US-Zölle scheinen zunächst gedämpft“, sagte ANZ-Ökonom Brian Martin. Gleichwohl warnte er vor weiter steigenden Preisen für Verbraucher.

Die Börsen folgen damit den Rekorden an der Wall Street. Doch trotz des positiven Momentums bleiben geopolitische Risiken bestehen, insbesondere bei den Verhandlungen mit China und angesichts der unsicheren geldpolitischen Lage.

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