Insolvenzen in Deutschland steigen auf höchsten Stand seit 2013
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Insolvenzen in Deutschland steigen auf höchsten Stand seit 2013

Insolvenzen in Deutschland steigen auf höchsten Stand seit 2013
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland erreicht den höchsten Stand seit 2013. Trotz konjunktureller Erholung belasten hohe Kosten viele Firmen und führen zu steigenden Insolvenzen.

Im ersten Halbjahr 2023 verzeichnete Deutschland 12.812 Unternehmensinsolvenzen, 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr, was den höchsten Stand seit 2013 darstellt. Besonders betroffen sind Branchen wie Verkehr, Lagerei und Bau. Die Gesamtforderung der Gläubiger belief sich auf etwa 18,5 Milliarden Euro, deutlich weniger als im Vergleich zum Vorjahr, als auch größere Unternehmen Insolvenz anmeldeten. Trotz erster Fortschritte in der Konjunktur wird gewarnt, dass die Insolvenzen möglicherweise weiter steigen könnten. Im August 2023 wurden 1.525 neue Insolvenzen registriert, jedoch wurden mehr als 16.000 Arbeitsplätze in den größten insolventen Unternehmen gefährdet. Frühindikatoren deuten darauf hin, dass die Anzahl der Insolvenzen in den kommenden Monaten weiterhin hoch bleiben wird.

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