Bilger drängt auf Wiedereinführung der Familienreservierung
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Bilger drängt auf Wiedereinführung der Familienreservierung

Bilger drängt auf Wiedereinführung der Familienreservierung
Der Verkehrsminister Steffen Bilger setzt sich für die Rückkehr der vergünstigten Familienreservierung in Fernverkehrszügen ein. Als Reaktion auf die Abschaffung durch die Deutsche Bahn kritisiert er die damit verbundenen höheren Kosten für Familien.

Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat sich klar für die Wiedereinführung der Familienreservierung in deutschen Fernverkehrszügen ausgesprochen. Diese Reservierungsart, die im Juni letzten Jahres abgeschafft wurde, erlaubte es Familien, Sitzplätze für alle Mitglieder zu einem Fixpreis von 10,40 Euro zu reservieren. Bilger zufolge führt der Wegfall der Familienreservierung zu Unzufriedenheit und einer finanziellen Belastung für viele Familien, weshalb er Gespräche mit der Bahn initiiert hat. Kritiker, unter ihnen auch zahlreiche Fahrgastverbände, forderten bereits die Rückkehr dieser Regelung und eine Petition für ihre Wiedereinführung fand über 128.000 Unterstützer.

Neben diesem Thema hat Bilger auch seine Position zu einem generellen Tempolimit auf deutschen Autobahnen bekräftigt. Er äußerte Bedenken, dass ein Tempolimit die gesellschaftliche Spaltung verstärken könnte und sieht keinen nennenswerten Effekt auf die Verkehrssicherheit und das Klima. Viele würden bereits aufgrund von Spritpreisen und persönlichen Vorlieben langsamer fahren. Bilger betont, dass es im Verkehrssektor wichtig ist, die Klimaziele zu erreichen, und spricht sich für die Förderung der Elektromobilität aus, die in Deutschland auf einem guten Weg sei. Mit über 3,6 Millionen Elektroautos sei ein Umdenken in der Verkehrspolitik bereits im Gange.

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