AfD muss Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen
Die AfD ist gezwungen, ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin bis zum 30. September zu räumen, nachdem der Vermieter der Partei gekündigt hat. Dies folgt auf eine umstrittene Wahlparty im Innenhof des angemieteten Gebäudes, die zu der Kündigung geführt hat. Der Parteisprecher bestätigte, dass viele Mitarbeiter aufgrund der Räumung ins Homeoffice wechseln mussten. Der Mietvertrag sollte ursprünglich erst ein Jahr später enden. Die AfD sucht nun einen neuen Standort, der zentraler und repräsentativer sein soll. Allerdings gibt es zur Zeit kaum Informationen über mögliche Neuanmietungen. Berichten zufolge könnte eine Immobilientochter der Partei in der Nähe des Köllnischen Parks eine Bürofläche anmieten, aber es bleibt unklar, welche Aufgaben die Mitarbeiter dort übernehmen werden. Zudem gibt es Proteste gegen den Einzug der AfD von Initiativen, die sich gegen die Partei aussprechen. Die Suche nach einem passenden Büro bleibt für die AfD besonders herausfordernd, besonders im Hinblick auf die notwendigen Veranstaltungen und Sitzungen der Parteiführung.