Bund präsentiert neuen Infraplan zur Bahn-Sanierung
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Bund präsentiert neuen Infraplan zur Bahn-Sanierung

Bund präsentiert neuen Infraplan zur Bahn-Sanierung
Der neue Infraplan des Verkehrsministeriums setzt klare Ziele für die Sanierung und den Ausbau des Bahnnetzes. Doch die Umsetzung steht und fällt mit der Finanzierung.

Das Verkehrsministerium hat den neuen 'Infraplan' vorgelegt, der konkrete Ziele für die Sanierung und den Ausbau des deutschen Bahnnetzes festlegt. Verkehrsstaatssekretär Ulrich Lange betont, dass der Infraplan eine Grundlage für die nächsten Jahre darstellen soll, indem er Sanierung, Digitalisierung sowie Neu- und Ausbau von Schieneninfrastruktur miteinander verknüpft. Ziel ist es, bis 2030 155 neue Gleiskilometer zu schaffen und die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Trotz der positiven Ansätze sieht die Branche Herausforderungen in der Umsetzung, insbesondere in Bezug auf die Finanzierung und Prioritätensetzung. Der Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, Ingo Wortmann, äußert Bedenken und weist darauf hin, dass der Infraplan nur dann erfolgreich sein kann, wenn die notwendigen finanziellen Mittel langfristig gesichert sind. Die dringend erforderlichen Korridorsanierungen sind im aktuellen Plan nicht enthalten, was für Verärgerung sorgt.

Laut InfraGo-Chef Philipp Nagl könnte die Pünktlichkeit auf sanierten Strecken bald steigen, was einen Schritt in die richtige Richtung darstellt. Der jährliche 'Infraplan' dient als Kontrolldokument, um die Fortschritte bei der Sanierung des Schienennetzes transparent zu machen und sicherzustellen, dass nicht erneut ein Plan in der Schublade verbleibt.

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