Hackerangriff auf Berliner Senatsverwaltungen gefährdet Wohngeld
Die IT-Systeme der Berliner Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Verkehr wurden durch einen Hackerangriff erheblich gestört. Regierender Bürgermeister Kai Wegner bestätigte, dass die Probleme weiterhin anhalten und eine schnelle Wiederherstellung der Systeme notwendig ist. Die Auszahlung des Wohngeldes, das mehr als 50.000 Haushalten zusteht, ist momentan gefährdet. Die Bezirksämter melden, dass aufgrund technischer Störungen keine Fallbearbeitung im Wohnungsamt möglich ist, was die Rechte der berechtigten Haushalte gefährdet.
Kritik kommt von verschiedenen politischen Fraktionen. Der Fraktionschef der Linken fordert, dass der Senat schnelle Lösungen für die Auszahlung des Wohngeldes finden muss, um finanzielle Härten für die Betroffenen zu vermeiden. Auch Maßnahmen seitens des Finanzsenators wurden angeregt, um sicherzustellen, dass die betroffenen Haushalte nicht unter den Folgen des Cyberangriffs leiden. Trotz der massiven IT-Probleme wurde jedoch bestätigt, dass die Durchführung anstehender Wahlen nicht betroffen ist und die Systeme dafür funktionsfähig bleiben.
Der Hackerangriff, der als ernst eingestuft wird, führte zur Trennung der betroffenen Verwaltungen vom Landesnetz, um weiteren Schaden zu verhindern. Während keine sensiblen Daten abgeflossen sind, bleibt die IT-Situation in Berlin angespannt und es bedarf anhaltender Anstrengungen, um die Systeme wieder stabil zu machen.