Deutsche Euroshop steigert Gewinn und schärft Ausblick
Die Deutsche Euroshop hat in den ersten neun Monaten 2025 ihren Gewinn deutlich erhöht – trotz rückläufiger Umsätze. Der Spezialist für Einkaufszentren erzielte unter dem Strich 93,5 Millionen Euro, ein Plus von 13,4 Prozent. Entscheidend war ein deutlich verbessertes Bewertungsergebnis, das von höheren Mieteinnahmen profitierte. Beim Umsatz verzeichnete der Konzern dagegen ein Minus von 1,3 Prozent auf 197,4 Millionen Euro. Auch operativ zeigte sich ein Rückgang: Das Ebit sank um 4,5 Prozent auf 155,4 Millionen Euro, belastet unter anderem durch gestiegene Kosten.
Für das Gesamtjahr präzisierte das Unternehmen seine Erwartungen. Der Umsatz soll mit 268 bis 273 Millionen Euro am unteren Rand der bisherigen Spanne liegen. Ebit und FFO werden im mittleren Bereich der ursprünglichen Prognose erwartet. Beim Vorsteuerergebnis ohne Bewertungseffekte rechnet der Konzern wegen höherer Zinskosten nun mit 144 bis 149 Millionen Euro – weniger als zuvor angenommen.
An der Börse lösten die Zahlen kaum Bewegung aus. Die Anleger werten die Entwicklung als solide, zumal das Portfolio mit Standorten wie dem Main-Taunus-Zentrum und der Altmarkt-Galerie in Dresden weiterhin stabile Erträge liefert.
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