Ölpreise geben nach | Russischer Export-Hub wieder aktiv, Angebotsangst wächst
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17.11.2025

Ölpreise geben nach | Russischer Export-Hub wieder aktiv, Angebotsangst wächst

Die Ölpreise gerieten heute unter Druck. Nach Informationen wurde der russische Exporthafen Novorossiysk nach einem Ausfall durch eine ukrainische Attacke wieder aktiviert, was signifikante Mengen Rohöl in den Markt bringt. Brent fiel um-0,68 % auf 63,95 US-Dollar pro Barrel, WTI um ca.-0,8 % auf 59,61 US-Dollar. Der Effekt reflektiert ein wieder zunehmendes Angebot, während die Markterwartung an eine starke Nachfrage schwankt. Trotz vorheriger Risiken haben die Märkte damit den letzten Preisschub teilweise abgepreist. Analysten warnen: Die Angebotsseite könnte kurzfristig dominieren, solange die OPEC+-Kürzungen nicht klar verlängert werden. Für Energie­aktien bedeutet das: Integrationsstarke Anbieter mit Downstream und Stromgeschäft könnten attraktiv bleiben, reine Förderer mit hoher Kostenbasis stehen unter Druck. Auch Versorgersorgen in importabhängigen Regionen nehmen zu. Die nächsten Wochen gelten als Richtwert für die Nachhaltigkeit des Angebots-Nachfrage-Gleichgewichts im Rohölmarkt.

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