Mecklenburg-Vorpommern: Millionen durch Bußgelder 2026
Im ersten Halbjahr 2026 verzeichneten die Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern durch Bußgelder im Straßenverkehr Millionen-Einnahmen. Trotz eines hohen Volumens an Bußgeldverfahren, das sich auf rund 150.000 belief, fielen die Einnahmen in vier der Landkreise im Vergleich zum Vorjahr. So halbierten sich die Einnahmen im Landkreis Ludwigslust-Parchim fast und gingen von rund vier Millionen Euro auf etwa 2,3 Millionen Euro zurück. Auch in Rostock, Vorpommern-Rügen und Nordwestmecklenburg sanken die Einnahmen, während der Landkreis Vorpommern-Greifswald einen Anstieg von 30 Prozent verzeichnete. Es bleibt unklar, ob weniger Kontrollen oder mildere Geschwindigkeitsübertretungen die Ursachen für die sinkenden Einnahmen sind. Ziel der Kontrollen bleibt die Verbesserung der Verkehrssicherheit, nicht die Maximierung der Bußgeldeinnahmen.