IfW-Präsident: Bundeswehr investiert in veraltete Technik
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IfW-Präsident: Bundeswehr investiert in veraltete Technik

IfW-Präsident: Bundeswehr investiert in veraltete Technik
IfW-Präsident Moritz Schularick kritisiert Verteidigungsminister Pistorius wegen Investitionen in veraltete Waffensysteme. Stattdessen sind innovative Technologien notwendig, um die Bundeswehr zukunftssicher zu machen.

Moritz Schularick, der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), hat scharfe Kritik an Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius geübt. Ihm vorgeworfen, erhebliche Mittel in veraltete Technologien zu investieren, statt die Budgetierung auf moderne Waffensysteme zu konzentrieren. Schularick betont, dass die Bundeswehr 700 Milliarden Euro für die Rüstungsmodernisierung benötige, jedoch Gefahr laufe, diese Mittel ineffizient einzusetzen. Er fordert eine Abkehr von der traditionellen Vorgehensweise hin zu einem fokussierten Investitionsansatz, der innovative Technologien wie künstliche Intelligenz, Robotik, Drohnen und Satellitentechnik einbezieht. Dabei ist es für die Zukunft wichtig, Produktionskapazitäten schneller auszubauen und nicht nur einzelne militärische Geräte zu bestellen. Statt hochspezialisierte Einzelgeräte zu ordern, sollte der Staat Anreize schaffen, um ganze Produktionslinien aufzubauen, die im Ernstfall schnell hochgefahren werden können. Schularick verlangt zudem eine koordinierte Zusammenarbeit im Kanzleramt, um Unternehmen und Ministerien effizient zu verknüpfen und die deutsche Verteidigungsstrategie zukunftsfähig zu gestalten.

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