SPD-Chefin Bas zweifelt an Attestpflicht ab Tag 1
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SPD-Chefin Bas zweifelt an Attestpflicht ab Tag 1

SPD-Chefin Bas zweifelt an Attestpflicht ab Tag 1
Bärbel Bas hinterfragt die geplante Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag und äußert Bedenken zu möglichen Ausnahmen. Zudem fordert sie Übergangsfristen bei der Abschaffung der abschlagsfreien Rente.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat die von der Union geforderte Attestpflicht ab dem ersten Krankheitstag in Frage gestellt. Sie äußerte Bedenken, dass lästige Arztbesuche für leichte Krankheitsfälle dazu führen könnten, dass sich kurzfristige Ausfälle in längere Krankschreibungen verwandeln. Bas kritisierte außerdem die Vielzahl an Ausnahmen, die die Regelung unübersichtlich machen. Sie kündigte an, keinen Vorschlag zur Umsetzung zu unterbreiten, solange Gesundheitsminister Carsten Linnemann keine Klarheit über zusätzliche Regelungen zur Termingarantie bei Ärzten und zur Schlaganfallvorsorge vorlegt. In der Debatte um die Abschaffung der abschlagsfreien Rente plädiert die SPD-Vorsitzende für Übergangsfristen, die den Menschen helfen sollen, ihre Lebensplanung anzupassen. Diese Forderung findet auch Unterstützung bei führenden Politikern der Union. Ein fester Fahrplan soll sicherstellen, dass die Reformen bis zum Jahresende umgesetzt werden.