Bund übernimmt Kaufanteile am Panzerbauer KNDS
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Bund übernimmt Kaufanteile am Panzerbauer KNDS

Bund übernimmt Kaufanteile am Panzerbauer KNDS
Die Bundesregierung sichert sich Einfluss auf KNDS und reduziert die Kosten für den Einstieg.

Die Bundesregierung hat sich mit den Eigentümerfamilien von KNDS auf eine Übernahme geeinigt. Diese Entscheidung ermöglicht dem Bund, die Kontrolle über Schlüsseltechnologien im Bereich der Panzerbauer zu sichern. Ursprünglich sollte ein Börsengang erfolgen, doch dieser wurde aufgrund von Marktbedingungen abgesagt. Die Familien Braunbehrens und Bode besitzen 50 % an KNDS, während die andere Hälfte dem französischen Staat gehört. Der Bund plant, eine gleichwertige Beteiligung zu erreichen. Details zum Kaufpreis bleiben aus Vertraulichkeitsgründen ungeklärt, jedoch wird spekuliert, dass die Kosten niedriger sind als zuvor angenommen. Der Haushaltsausschuss des Bundestages genehmigte im Juni einen Preis von 7,2 Milliarden Euro für 40 % der Anteile. Es wird darauf hingewiesen, dass KNDS eine zentrale Rolle in der deutschen Verteidigungsindustrie spielt, da die Bundeswehr der größte Kunde ist. Zukünftige Verkäufe an ausländische Investoren wurden von den Eigentümerfamilien in Betracht gezogen, was jedoch nicht realisiert wurde. Die Bundesregierung sieht in dieser Entscheidung auch eine Gelegenheit zur Sicherung des technologischen Know-hows und der strategischen Unabhängigkeit in der Verteidigungsindustrie.