EU genehmigt zusätzliche Hilfe für deutsche Industrie
Die EU-Kommission hat der Bundesregierung die Ausweitung der Strompreiskompensation für energieintensive Unternehmen genehmigt. Diese Entscheidung soll verhindern, dass Produktionen ins Ausland verlagert werden. Zudem profitieren rückwirkend neue Sektoren wie die organische Chemie und die Glasindustrie von dieser Maßnahme. Durch die Erhöhung der Förderintensität können zusätzliche 20 Branchen auf eine finanzielle Entlastung hoffen. Damit soll die industrielle Wertschöpfung in Deutschland gesichert und Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Ab 2026 wird zudem ein staatlich subventionierter und vergünstigter Industriestrompreis eingeführt, der für einen Teil des Verbrauchs gilt. Unternehmer erhalten Planungssicherheit, während der Mindestanteil von "Made in Europe" für die Stahlindustrie zusätzliche Perspektiven schaffen könnte. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie in Europa zu stärken.