Historischer Rhein-Pegel: Wirtschaft in Gefahr
Der Rhein-Pegel in Duisburg-Ruhrort fiel am Samstag auf 1,49 Meter und stellte einen historischen Tiefstand dar. Die Schifffahrt leidet unter diesem historischen Niedrigwasser, da Frachtschiffe nur noch begrenzte Ladungsmengen transportieren können. Bereits jetzt sind die Frachtkosten erheblich gestiegen, was negative Auswirkungen auf die Industrie hat.
Industrievertreter warnen, dass die anhaltende Niedrigwassersituation die Wirtschaft bis zu 0,5 Prozent kosten könnte. Besonders betroffen sind die chemische Industrie, Stahlhersteller und Unternehmen, die große Mengen über Wasserstraßen transportieren. Die Situation wird durch einen frühen Niedrigwasserzeitpunkt verstärkt, was die Lagerbestände gefährden könnte. Experten fordern mehr politische Maßnahmen zur Verbesserung der Transportinfrastruktur und der Resilienz der Flüsse.