Nike fährt strikten Sparkurs zur Krisenbewältigung
Nike steht vor einer finanziellen Herausforderung und hat ein ambitioniertes Sanierungsprogramm angekündigt, das Einsparungen von 2,5 Milliarden Dollar vorsieht. Diese Maßnahmen beinhalten auch einen Stellenabbau. Der Umsatz des Unternehmens fiel im letzten Quartal um vier Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar, während der Gewinn um zwei Prozent auf 712 Millionen Dollar zurückging. CEO Elliott Hill erklärte, dass die Verbraucher derzeit weniger ausgeben, was die Lage weiter verschärft.
Das Unternehmen hat bereits Schwierigkeiten in den vergangenen Jahren erlebt, insbesondere aufgrund eines gesunkenen Anteils des Einzelhandels und zunehmenden Konkurrenzdrucks im US-Markt. Unter der Führung von Hill, der nach seinem Ruhestand 2024 zurückkehrte, soll nun ein besseres Verhältnis zu Einzelhandelspartnern angestrebt werden. Des Weiteren wird ein verstärkter Fokus auf Sportler gesetzt, um die Marke neu zu positionieren und den Lifestyle-Anteil im Sortiment zu reduzieren.