Wirtschaftsministerium und Händler stehen unter Druck
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Wirtschaftsministerium und Händler stehen unter Druck

Wirtschaftsministerium und Händler stehen unter Druck
Die deutschen Gasspeicher sind nur halb gefüllt. Experten warnen vor Versorgungsengpässen bei einem kalten Winter. Das Wirtschaftsministerium fordert die Händler auf, dringend einzuspeichern.

Das Bundeswirtschaftsministerium sieht sich gezwungen, die Händler zur Einspeicherung von Gas aufzufordern, da die deutschen Gasspeicher nur noch zu etwa 50 Prozent gefüllt sind. Diese Situation stellt den niedrigsten Stand seit Jahren dar und könnte in Verbindung mit einem kalten Winter zu ernsthaften Problemen führen. Die Preise für Gas steigen bereits, obwohl in der Vergangenheit die Gasspeicher im Sommer gefüllt wurden, wenn die Preise niedriger sind. Experten warnen, dass eine erneute Versorgungskrise, wie sie 2022 auftrat, zwar unwahrscheinlich ist, jedoch könnten die aktuell niedrigen Füllstände die Lage komplizieren.

Die Bundesregierung arbeitet an Plänen für eine staatliche Gasreserve und behält verschiedene Gasquellen im Blick. Fast die Hälfte des Gasbedarfs Deutschlands stammt aus Norwegen, zusätzliche Lieferungen kommen aus Frankreich, Belgien und über LNG-Importe. Trotz dieser Angebote äußern Experten Bedenken, dass bei anhaltend geringen Füllständen doch Engpässe entstehen könnten. Besondere Sorgen bereitet die Möglichkeit eines langen, kalten Winters, der dazu führen könnte, dass die aktuellen Füllstände nicht ausreichen werden. Ein Rückgriff auf zusätzliche, teurere Gasquellen könnte in einem solchen Fall notwendig sein.

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