Zahl der Firmenpleiten im April auf Rekordniveau
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Zahl der Firmenpleiten im April auf Rekordniveau

Zahl der Firmenpleiten im April auf Rekordniveau
Im April wurden 2276 Unternehmensinsolvenzen registriert, ein Anstieg von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies markiert den höchsten Stand seit 14 Jahren.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im April erneut gestiegen und erreichte mit 2276 Fällen einen traurigen Rekord. Dies entspricht einem Anstieg von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt meldete. Besonders betroffen sind die Branchen Verkehr, Lagerei sowie das Gast- und Baugewerbe, während die Gesamtforderungen der Gläubiger in diesen Fällen auf rund 13,9 Milliarden Euro gesunken sind. Der Rückgang der Forderungen im Vergleich zu den 22,5 Milliarden Euro im Vorjahr ist auf die höhere Anzahl von Insolvenzen bei Großunternehmen zurückzuführen.

Die Entwicklungen der ersten vier Monate deuten auf einen anhaltenden Trend hin. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stellte fest, dass die Insolvenzen für Personen- und Kapitalgesellschaften auf den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren angestiegen sind. Im ersten Halbjahr 2025 wurden bereits 4.996 Insolvenzen registriert, was die Sorgen um die wirtschaftliche Stabilität noch verstärkt. Die Situation zeigt, dass nicht nur einzelne Unternehmen, sondern viele Branchen und Regionen gleichzeitig betroffen sind, was die wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland verstärkt.

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