Boeing Aktie: Analyst erwartet starkes Comeback ab 2026
Die Boeing Aktie hat eine schwierige Phase hinter sich. Doch ein führender Branchenexperte sieht im aktuellen Tief eher den Beginn einer neuen Aufwärtsbewegung. Entscheidend dabei sind die kommenden Jahre 2026 bis 2029, in denen sich die Weichen für die US-Luftfahrtindustrie stellen dürften.
Warum die Boeing Aktie aus Expertensicht vor einer Trendwende steht
Die Boeing Aktie hat in den vergangenen Monaten stark geschwankt. Nach den Q3-Zahlen kam das Papier zeitweise deutlich unter Druck, doch genau diese Schwäche deutet Analyst Richard Safran als möglichen Wendepunkt. Der einflussreiche Branchenexperte verweist darauf, dass viele Investoren die jüngsten Belastungen überschätzen. Entscheidend sei nicht das kurzfristige Ergebnis, sondern der strukturelle Verlauf der kommenden Jahre. Safran gehört seit Jahren zu den präzisesten Beobachtern des US-Luftfahrtsektors und sieht ab 2026 klare Signale für eine Erholung. Besonders die verschobenen Cashflow-Ziele des Konzerns wertet er als temporäre Bremse, nicht als strategischen Schaden. Für Anleger sei dies ein Zeitraum, der neue Perspektiven eröffnen könnte, da die Nachfrage nach Großraumjets weiter stabil bleibt und Boeing seine Produktionsplanung langfristig ausrichtet. Die Boeing Aktie bleibt aus Sicht des Analysten damit ein Kandidat für eine nachhaltige Erholungskurve.
Boeing Aktie im Überblick:
- Analyst Safran erwartet ab 2026 klare Trendwende
- 5-Mrd.-Dollar-Belastung trifft Boeing härter als gedacht
- Cashflow verschiebt sich, strukturelle Story bleibt intakt
- Produktionsblock des B777-X steigt auf 600 Jets
- Schlüsseljahre: 2026, 2028, 2029
- Kursziel 285 Dollar, „Buy“-Rating bestätigt
Boeing Aktie und die Belastungen durch den B777 X
Safran betont, dass die Verzögerungen bei der B777-X zwar schmerzhaft seien, aber keinen strukturellen Schaden verursachen. Boeing musste eine Belastung von 5 Milliarden Dollar einbuchen, was deutlich über den erwarteten 2 bis 4 Milliarden lag. Diese neue Rückstellung verschiebt den freien Cashflow ab 2026 nach hinten, was die Boeing Aktie kurzfristig unter Druck setzt. Gleichzeitig erweiterte Boeing den Produktionsblock des B777-X von 500 auf 600 Maschinen, was laut TipRanks die Effekte bis 2038 streckt, dafür aber langfristig höhere Margen ermöglicht. Für 2026 rechnet Safran mit einem Cashflow-Nachteil von 2 Milliarden Dollar. In den Jahren 2028 und 2029 fällt die zusätzliche Belastung jedoch gering aus. Der Analyst verweist zudem darauf, dass CFO Jay Malave traditionell vorsichtig agiert und daher bewusst auf eine 2026-Prognose verzichtete. Die fundamentale Roadmap sieht Safran dadurch nicht gefährdet. Die Boeing Aktie sei vielmehr in einem Übergangsjahr, das eine strategische Erneuerung vorbereite.
Boeing Aktie im Fokus der entscheidenden Jahre 2026 und 2029
Für Safran liegt der eigentliche Kern der Bewertung in der Phase nach 2027. Die Boeing Aktie profitiert seiner Meinung nach von einer sehr robusten Nachfrage, die durch ein Book-to-Bill-Verhältnis von über 1 bestätigt wird. Boeing befinde sich laut dem Experten in einem verlängerten Auftragszyklus, der den Konzern in den Jahren 2027 bis 2030 tragen dürfte. Besonders 2028 und 2029 sieht Safran als entscheidend, da Boeing in dieser Zeit die größten Effizienzschritte erwartet und gleichzeitig in wichtigen Segmenten wie Großraumjets Marktanteile sichern könnte. Die Produktion des B777-X spiele dabei eine zentrale Rolle. Zudem sieht Safran keinen strukturellen Schaden durch die 5 Milliarden Dollar Belastung: „Wir denken nicht, dass die Belastung tatsächlich die allgemeine Attraktivität der BA-Story beeinflusst“, zitiert ihn TipRanks. Mit einem Kursziel von 285 Dollar signalisiert er ein Aufwärtspotenzial von rund 52 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 26. November 2025. Aus seiner Sicht bleibt die Boeing Aktie daher ein klarer Kauf für langfristig orientierte Anleger.
Boeing Aktie im Analystenurteil und Chartbild
Die Boeing Aktie zeigt im Chart der vergangenen Monate ein volatiles Bild, doch mehrere technische Marken stabilisieren sich. Nach dem Rücksetzer in den Wochen nach den Q3-Zahlen hat sich die Aktie im Bereich wichtiger Unterstützungen gefangen. Analysten verweisen auf eine Bodenbildungsphase, die durch die hohen Auftragsbestände gestützt wird. Auch im Analystenkonsens bleibt das übergeordnete Bild positiv: Safrans „Buy“-Einstufung und das Kursziel von 285 Dollar markieren eine der optimistischeren Bewertungen im Markt. Die Boeing Aktie könnte laut Experten von einem verbesserten Produktionsrhythmus und strukturellen Effizienzgewinnen profitieren, sobald die Verzögerungen beim B777-X abgearbeitet sind. Sollte der Konzern ab 2026 wieder steigende Cashflows ausweisen, könnte das Chartbild in eine stabile Aufwärtsstruktur übergehen. Für institutionelle Anleger rücken damit die Jahre ab 2026 zunehmend in den Fokus, da hier mehrere operative Hebel zusammenkommen.
Analysten- und Chartbewertung
Safran stuft Boeing weiterhin mit „Buy“ ein und sieht in der Aktie erhebliches Erholungspotenzial. Die strukturellen Treiber: Auftragslage, Produktionsausbau, Marktposition bleiben stabil. Das Kursziel von 285 Dollar liegt rund 52 Prozent über dem aktuellen Niveau.
Charttechnisch befindet sich die Aktie am unteren Ende eines mittelfristigen Trendkanals. Die Stabilisierung an zentralen Unterstützungen spricht für die Chance auf eine Bodenbildung. Ein Ausbruch oberhalb der jüngsten Zwischenhochs könnte ein erstes technisches Aufwärtssignal liefern.
Hinweis und Haftungsausschluss
Dieser Artikel dient ausschließlich zur allgemeinen Information und ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Anlagen und Aktien. Infos Unter übernimmt keinerlei Haftung für daraus entstehende Ansprüche.