Warum Adidas gerade wieder schneller rennt als viele andere Firmen 👟📈
Adidas plant, in den nächsten Jahren weiter zu wachsen. Das bedeutet: Die Firma möchte mehr Produkte verkaufen und mehr Geld verdienen. Bis zum Jahr 2028 soll der Umsatz jedes Jahr steigen.
Umsatz bedeutet einfach: Wie viel Geld eine Firma durch Verkäufe einnimmt.
Wenn du zum Beispiel Limonade verkaufst und am Ende des Tages 20 Euro eingenommen hast, dann sind diese 20 Euro dein Umsatz.
Bei Adidas sind es allerdings keine 20 Euro.
Sondern fast 25 Milliarden Euro im Jahr.
Das ist so viel Geld, dass man davon Millionen Fußballschuhe kaufen könnte.
Adidas will weiter wachsen
Im vergangenen Jahr hat Adidas bereits stark zugelegt. Der Umsatz ist um 13 Prozent gestiegen. Insgesamt auf rund 24,8 Milliarden Euro.
Auch der Gewinn soll weiter steigen.
Gewinn ist das Geld, das übrig bleibt, nachdem alle Kosten bezahlt wurden. Also zum Beispiel für Fabriken, Mitarbeiter, Werbung oder Transport.
Wenn dein Limonadenstand 20 Euro einnimmt, du aber 10 Euro für Zitronen und Becher ausgibst, bleiben 10 Euro Gewinn übrig.
Adidas möchte seinen Gewinn weiter erhöhen. Das Ziel: etwa 2,3 Milliarden Euro Gewinn.
Das ist ein riesiger Betrag.
Was sind eigentlich Zölle?
Ein kleines Problem gibt es trotzdem: Zölle.
Zölle sind Gebühren für Waren, die aus anderen Ländern kommen.
Stell dir vor, du kaufst ein Spielzeug im Ausland. Beim Einführen musst du extra Geld bezahlen. Dieses Extra-Geld ist ein Zoll.
Für Firmen kann das teuer werden. Adidas erwartet deshalb Belastungen von etwa 400 Millionen Euro.
Das ist ungefähr so, als müsste dein Limonadenstand plötzlich jeden Tag eine extra Gebühr bezahlen, nur weil du Zitronen aus einem anderen Land kaufst.
Gute Nachrichten für Aktionäre
Menschen können auch kleine Teile von Firmen kaufen. Diese Teile heißen Aktien.
Wenn jemand eine Aktie von Adidas besitzt, gehört ihm ein winzig kleiner Teil der Firma.
Wenn es Adidas gut geht, freuen sich die Aktionäre.
Denn sie bekommen manchmal Geld ausgezahlt. Das nennt man Dividende.
Adidas plant außerdem, eigene Aktien zurückzukaufen.
Das bedeutet: Die Firma kauft einige ihrer eigenen Firmenanteile zurück. Dadurch werden die übrigen Aktien oft wertvoller.
Der Adidas Chef bleibt an Bord
Auch beim Chef gibt es Neuigkeiten.
Der aktuelle Adidas Chef heißt Bjørn Gulden.
Er führt die Firma seit Anfang 2023. Und Adidas ist offenbar sehr zufrieden mit ihm.
Sein Vertrag wurde jetzt verlängert.
Er bleibt mindestens bis 2030 Chef von Adidas.
Das ist ein bisschen so, als würde ein Fußballverein seinem Trainer sagen:
„Du machst das gut. Bleib bitte noch viele Jahre.“
Fazit: Adidas möchte weiter wachsen.
Mehr Produkte verkaufen.
Mehr Gewinn machen.
Bis 2028 soll der Umsatz jedes Jahr steigen.
Für Aktionäre gibt es Dividenden und Aktienrückkäufe.
Der Chef bleibt an Bord.
Natürlich gibt es auch Herausforderungen wie Zölle oder Währungseffekte.
Aber im Moment wirkt es so, als würde Adidas weiter auf der Überholspur laufen.
Oder anders gesagt:
Die Firma schnürt gerade ihre Laufschuhe.
Und will noch schneller werden. 👟📈