Goldpreis fällt nach Hoch, Ölpreis steigt weiter
Goldpreis unter Druck nach starkem Wochenstart
Der Goldpreis hat nach einem kräftigen Kurssprung zu Wochenbeginn spürbar nachgegeben. Viele Marktteilnehmer nutzten das Niveau für Gewinnmitnahmen. Gleichzeitig belastete ein festerer US Dollar die Notierungen des Edelmetalls. Trotz des Rückgangs bleibt die Unsicherheit an den Finanzmärkten hoch. Auslöser sind Kursverluste im Technologiesektor, Sorgen um neue US Zölle sowie geopolitische Spannungen.
Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt der Geldpolitik in den USA. Vertreter der US Notenbank signalisierten zuletzt Zurückhaltung bei möglichen Zinssenkungen. Sollten sich die Arbeitsmarktdaten stabil zeigen, könnte eine Zinspause wahrscheinlicher werden. An den Terminmärkten wird derzeit eine erste Lockerung im Sommer mit rund 50 Prozent Wahrscheinlichkeit eingepreist. Am Morgen notierte der meistgehandelte Gold Future bei rund 5.180 US Dollar je Feinunze und damit etwas unter dem Vortagesniveau.
Ölpreis erreicht Mehrmonatshoch
Während Gold schwächelt, zeigt sich der Ölpreis fester. Hintergrund sind neue Spannungen im Nahen Osten. Marktteilnehmer preisen ein erhöhtes Risiko für mögliche Lieferunterbrechungen ein. Aussagen aus Washington sorgten für zusätzliche Nervosität. Gleichzeitig wirken neue Handelsmaßnahmen der USA bremsend auf die globale Nachfrageerwartung.
Der WTI Future legte am Morgen leicht auf etwa 67 US Dollar zu. Brent bewegte sich im Bereich von gut 71 US Dollar. Im Fokus steht nun der anstehende Lagerbericht eines US Branchenverbandes. In der Vorwoche war überraschend ein deutlicher Rückgang der Rohölbestände gemeldet worden. Sollten sich erneut sinkende Vorräte bestätigen, könnte dies den Ölpreis weiter stützen.
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