Knorr-Bremse trotzt dem Marktumfeld – solides Halbjahresergebnis 2025
Knorr-Bremse, Weltmarktführer für Bremssysteme, hat im ersten Halbjahr 2025 ein robustes Ergebnis vorgelegt. Trotz anhaltender geopolitischer Spannungen und eines eingetrübten Marktumfelds konnte das Unternehmen wesentliche Kennzahlen stabil halten und punktuell verbessern.
Der Auftragseingang stieg um 5,8 % auf 4,48 Mrd. EUR, der Auftragsbestand lag mit 7,33 Mrd. EUR nur knapp unter dem Rekordniveau. Wachstumstreiber waren vor allem die anziehende Nachfrage im Rail-Segment sowie positive Impulse aus Asien und Nordamerika – auch durch die Integration des US-Unternehmens KB Signaling.
Der Konzernumsatz belief sich auf 3,96 Mrd. EUR, nahezu unverändert zum Vorjahr. Rückgänge im Nutzfahrzeugbereich konnten durch Zuwächse im Schienenfahrzeuggeschäft weitgehend ausgeglichen werden. Das operative EBIT legte leicht auf 498 Mio. EUR zu, was einer Marge von 12,6 % entspricht. Besonders der Rail-Bereich lieferte erneut einen deutlichen Ergebnisbeitrag. Die Truck-Sparte behauptete sich mit einer EBIT-Marge von knapp 10 % in einem schwachen nordamerikanischen Marktumfeld. Finanziell überzeugte Knorr-Bremse mit einem Free Cashflow von 160 Mio. EUR – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. CFO Frank Weber verwies auf operative Effizienz und ein konsequentes Working Capital Management. Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt operativ unverändert. Wechselkurseffekte führten jedoch zu einer leichten Anpassung der Umsatzerwartung.
CEO Marc Llistosella unterstrich den strategischen Fokus auf Zukunftstechnologien und das resiliente Aftermarket-Geschäft. Knorr-Bremse sieht sich gut positioniert, um auch mittelfristig auf Kurs zu bleiben.
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