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Redcare Pharmacy überrascht mit Gewinn im Q2 – Einmaleffekt beflügelt Ergebnis

Finanzdiagramme mit Balken- und Liniendiagrammen im Vordergrund, im Hintergrund unscharf das Logo von Redcare Pharmacy – Symbol für wirtschaftlichen Erfolg im Gesundheitssektor.
Einmal-Effekt bringt Redcare Pharmacy zurück in die Gewinnzone. Kundenwachstum und starker Rx-Umsatz treiben das Geschäft weiter an.

Was steckt hinter dem plötzlichen Gewinnsprung bei Redcare Pharmacy? Und wie nachhaltig ist das Wachstum der Online-Apotheke wirklich?

Redcare Pharmacy hat im zweiten Quartal 2025 überraschend einen Nettogewinn von 8,9 Mio. Euro erzielt. Grund: Ein einmaliger Sonderertrag in Höhe von 14,2 Mio. Euro aus erfolgreichen Wandelanleihe-Transaktionen im April. Auch operativ zeigte der MDAX-Konzern Stärke: Das bereinigte EBITDA legte auf 18,1 Mio. Euro zu – rund 20 % mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg um satte 26,4 % auf 709 Mio. Euro, vor allem dank stark wachsender Erlöse im Rezeptgeschäft (Rx).

Die Zahl aktiver Kunden erreichte mit 13,5 Mio. zur Jahresmitte einen neuen Höchststand. Allein im zweiten Quartal kamen 400.000 Nutzer hinzu – ein starkes Signal für die digitale Nachfrage im Gesundheitsmarkt.

Für das Gesamtjahr 2025 peilt Redcare einen Umsatzsprung von mindestens 25 % an. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei 2 bis 2,5 % liegen. Der Rx-Umsatz in Deutschland soll über 500 Mio. Euro erreichen – eine Marke, die zuletzt für Aufmerksamkeit im Wettbewerbsumfeld sorgte.

Was bedeutet das für Investoren und Wettbewerber? CEO Olaf Heinrich zeigt sich „sehr zufrieden“. Doch Analysten fragen sich: Bleibt Redcare auch ohne Sondereffekte auf Wachstumskurs?

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