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Samsung Aktie mit Rekordquartal: Warum der Kurs nach dem Hoch nachgab

Samsung Electronics Halbleiterproduktion mit Fokus auf KI Speicherchips
Samsung Aktie erreicht nach Rekordquartal ein Allzeithoch. Hohe KI Nachfrage treibt Gewinn und Umsatz, danach folgen Gewinnmitnahmen.

Samsung Aktie mit Rekordgewinn: KI Boom treibt Ergebnis
Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung Electronics hat im vierten Quartal ein außergewöhnlich starkes Ergebnis erzielt. Nach vorläufigen Zahlen stieg der operative Gewinn auf rund 20 Billionen Won und erreichte damit den höchsten Wert, den das Unternehmen je in einem einzelnen Quartal ausgewiesen hat. Gleichzeitig legte der Umsatz um 23 Prozent auf 93 Billionen Won zu und markierte ebenfalls ein neues Rekordniveau. Damit übertraf Samsung die Erwartungen der Analysten sowohl beim Erlös als auch beim Ergebnis klar. Verantwortlich für den starken Anstieg ist vor allem der anhaltende Boom rund um Künstliche Intelligenz. Weltweit investieren Technologiekonzerne massiv in Rechenzentren und KI Systeme. Dadurch steigt die Nachfrage nach leistungsfähigen Speicherchips deutlich. Besonders moderne Hochleistungsspeicher sind gefragt, da sie für KI Anwendungen unverzichtbar sind. Zusätzlich sorgen Engpässe im Markt für steigende Preise, wovon Samsung direkt profitiert.

Im globalen Markt für DRAM Speicher zählt Samsung gemeinsam mit SK Hynix und Micron Technology zu den führenden Anbietern. Nachdem der Konzern zu Beginn des KI Zyklus noch hinter der technologischen Entwicklung zurücklag, konnte er zuletzt spürbar aufholen. Vor allem im Bereich der High Bandwidth Memory Chips machten die Südkoreaner Fortschritte. Branchenkenner sehen die neue HBM4 Generation als wichtigen Faktor für die aktuelle Stärke. An der Börse wurde das Rekordquartal zunächst mit steigenden Kursen honoriert. Die Samsung Aktie erreichte im frühen Handel ein neues Allzeithoch bei 144.500 Won. Im weiteren Verlauf kam es jedoch zu Gewinnmitnahmen. Am Ende des Tages schloss das Papier rund ein Prozent tiefer. Nach einem Kursanstieg von fast 150 Prozent innerhalb eines Jahres werten viele Marktteilnehmer diese Bewegung als gesunde Verschnaufpause. Die detaillierten Geschäftszahlen am 29. Januar dürften nun neue Impulse liefern.

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