Sony Aktie zeigt sich stabil nach angehobener Prognose
Sony profitiert von starkem Quartal und besserem Ausblick
Der japanische Technologie und Entertainmentkonzern Sony hat nach einem deutlich besseren dritten Geschäftsquartal seine Erwartungen erneut nach oben angepasst. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März rechnet das Unternehmen nun mit einem operativen Ergebnis von rund 1,55 Billionen Yen. Zuvor war noch von etwa 1,44 Billionen Yen ausgegangen worden. Vor allem das Musikgeschäft entwickelte sich stärker als angenommen. Auch die Gaming Sparte rund um die PlayStation trug spürbar zur Verbesserung der Prognose bei. An der Börse sorgten die Nachrichten jedoch nur kurzzeitig für Auftrieb. Die Aktie zeigte sich im Tagesverlauf weitgehend unverändert.
Steigende Kosten dämpfen die Fantasie der Anleger
Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits rund fünfzehn Prozent an Wert verloren. Ein zentraler Belastungsfaktor bleibt die Kostenentwicklung im Hardwarebereich. Speicherchips sind knapp und teuer, da sie in großen Mengen für Rechenzentren im Bereich Künstliche Intelligenz benötigt werden. Diese werden vor allem in den USA massiv ausgebaut. Für Sony entsteht dadurch ein schwieriger Zielkonflikt. Höhere Preise für Konsolen könnten die Nachfrage bremsen, niedrigere Preise würden die Margen drücken. Das Gaming Segment bleibt dennoch der wichtigste Umsatztreiber des Konzerns.
Gewinn wächst trotz schwächerer Hardware
Im abgelaufenen Quartal legte der Umsatz in den fortgeführten Geschäften leicht auf rund 3,65 Billionen Yen zu. Der schwächere Yen wirkte dabei unterstützend. Ohne Währungseffekte wäre der Erlös leicht rückläufig gewesen. Erfolgreiche Spiele externer Entwickler sowie eigene Titel sorgten für steigende Softwareumsätze. Im Hardwaregeschäft weiteten sich die Verluste jedoch aus. Das operative Ergebnis kletterte dennoch um gut zwanzig Prozent auf rund 510 Milliarden Yen. Zusätzlich profitierte Sony von einer besseren Nachfrage nach Kamerasensoren, die unter anderem in Smartphones von Apple eingesetzt werden. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls zweistellig.
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