Berlin zieht Olympiabewerbung zurück: Ein Rückschlag für Sport
Der Rückzug Berlins von der Olympia-Bewerbung steht im Zusammenhang mit der neuen politischen Situation nach der Abgeordnetenhauswahl. Die unterlegene Koalition unter der CDU hatte sich für die Spiele eingesetzt, während die Wahlsiegerin Elif Eralp von der Linken die Bewerbung als unrealistisch ansieht. Die entscheidenden Gründe für den Rückzug sind sowohl politische Veränderungen als auch die realistische Einschätzung der Erfolgschancen gegenüber anderen deutschen Städten, wie München und Köln-Rhein-Ruhr.
Die Entscheidung wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner als traurig bezeichnet, da die Olympischen Spiele eine große Chance für die Stadt und die Region bedeutet hätten. Wegner machte den Rückzug der Bewerbung auch an den Äußerungen von Eralp fest, die eine negative Sicht auf die Olympia-Pläne geäußert hatte und diverse Spitzensportverbände dazu brachte, ihren Rückhalt für die Bewerbung zurückzuziehen. Die Entwicklung wird als Verlust angesehen, nicht nur für Berlin, sondern auch für den deutschen Sport insgesamt, der die Chance auf mehr Sichtbarkeit und wirtschaftlichen Aufschwung durch die Olympiade nicht nutzen kann.