Berliner Verband ändert Passfoto-Regel im Amateurfußball
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Berliner Verband ändert Passfoto-Regel im Amateurfußball

Berliner Verband ändert Passfoto-Regel im Amateurfußball

Der Berliner Fußball-Verband (BFV) hat auf die Kritik an der umstrittenen Foto-Aktualisierungspflicht reagiert. Im Rahmen einer Beiratssitzung wurde ein Antrag auf Änderung der Regelung eingebracht, um die Folgen für Vereine bei veralteten Passfotos zu mildern. Dem neuen Antrag zufolge führt eine verpasste Frist für die Aktualisierung des Fotos nicht mehr automatisch zu einer Niederlage, solange die Versäumnisse nicht aus Manipulation resultieren. Dies stellt eine erhebliche Entlastung für viele Amateurvereine dar, die zuvor strengen Regeln gegenüberstanden.

Im Detail verlangt die neue Regelung, dass Fotos auf den Spielerpässen nach spezifischen Wechseln aktualisiert werden müssen. Besonders relevant sind hierbei der Übergang von Kleinfeld- auf Großfeldspiele (C-Jugend) sowie der Wechsel vom Junioren- in den Erwachsenenbereich. Zudem müssen im Erwachsenenbereich die im DFBnet hochgeladenen Fotos nicht älter als zehn Jahre sein. Um den Anforderungen gerecht zu werden und Missverständnisse zu vermeiden, müssen die Vereine jedoch besonders achtsam sein.

Die geänderte Regelung beinhaltet auch eine neue Geldstrafe von 75 Euro für nicht aktualisierte Fotos anstelle einer automatischen Niederlage. Diese Entscheidung ist eine direkte Reaktion auf den klaren Wunsch aus der Breite der Vereinsbasis und soll eine flexiblere Lösung im Interesse der Vereine darstellen, um die Wettbewerbsintegrität zu wahren. Für unkenntliche oder vollständig fehlende Fotos bleibt jedoch die Regelung für einen zwingenden Spielverlust bestehen, um Manipulationen auszuschließen.

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