SPD beginnt heiße Wahlkampfphase in MV mit Schwesig
Die SPD hat mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig den Wahlkampf für die Landtagswahl im September in Mecklenburg-Vorpommern eröffnet. Schwesig präsentierte sich als Verteidigerin demokratischer Werte und kündigte an, für die stabile Regierung der SPD zu kämpfen. Die Partei liegt derzeit in Umfragen nur auf Rang zwei hinter der AfD, einem von Schwesig als Bedrohung für die Demokratie bezeichneten Gegner. Die Ministerpräsidentin stellt ihren Wahlkampf unter das Motto der Richtungswahl, in der es um die Zukunft der politischen Stabilität im Land geht.
Schwesig konzentriert sich in ihrer Kampagne auf die Förderung des Klein- und Mittelstands sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch einen umfassenden Investitionsplan, der bis 2035 zwei Milliarden Euro umfassen soll. Im Bildungsbereich betont sie die beitragsfreien Kitas und plant eine Milliarde Euro für die Sanierung von Schulen. Zudem plant sie, Vereinen finanziell unter die Arme zu greifen und ein günstigeres Deutschlandticket für Jugendliche einzuführen. Schwesig positioniert sich klar von der Bundesregierung ab, indem sie ein Veto gegen die geplante Rentenreform im Bundesrat ankündigte und auf die Unzufriedenheit über die Regierungspolitik hinweist. Dabei rechnet sie vor, dass die Strompreise regional niedriger sind und fordert, dass dies auch an die Bürger weitergegeben werden muss.