Maskenaffäre: Ministerium kannte niedrige Maskenpreise
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Maskenaffäre: Ministerium kannte niedrige Maskenpreise

Maskenaffäre: Ministerium kannte niedrige Maskenpreise
E-Mails zeigen, dass das Gesundheitsministerium von niedrigeren Preisen bei Maskenbestellungen wusste. Eine Untersuchung beleuchtet die Hintergründe und die Rolle von Jens Spahn.

Laut Recherchen zeigte ein Mailverkehr im April 2020, dass das Bundesgesundheitsministerium von einem Preis von 1,95 Euro pro FFP2-Maske ausging. Jens Spahn hingegen bestellte 100 Millionen Masken zum Preis von 5,40 Euro, was Fragen zur Wirtschaftlichkeit aufwirft. Experten kritisieren, dass Händler oft unter dem Deckmantel von FFP2-Masken günstigere KN95-Masken lieferten. Der Bericht über die Maskendeals zeigt, dass die Ausschreibungen fragwürdig waren und Preis und Qualität oft nicht übereinstimmten. Trotz massenhafter Lieferungen von minderwertigen Masken wurde ein Großteil der Bestellungen anerkannt und bezahlt. Die Affäre wirft ein Schatten auf Spahns Amtszeit als Gesundheitsminister, insbesondere angesichts der heftigen Vorwürfe über Opportunismus und Unwirtschaftlichkeit.

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