Nachfolge des Antisemitismusbeauftragten bleibt offen
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Nachfolge des Antisemitismusbeauftragten bleibt offen

Nachfolge des Antisemitismusbeauftragten bleibt offen
Nach dem Weggang von Felix Klein ist das Amt unbesetzt. Die Verzögerung bei der Nachfolge sorgt für zunehmende Kritik, während antisemitische Vorfälle stark zunehmen.

Felix Klein hat nach acht Jahren als Antisemitismusbeauftragter das Amt verlassen, um Deutschland bei der OECD zu vertreten. Die Nachfolge bleibt jedoch unbesetzt, was zu scharfer Kritik führt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt betont, dass die Position bald wieder besetzt wird, doch die Suche gestaltet sich schwierig. Angesichts der Sorge um steigende antisemitische Vorfälle, die seit dem Hamas-Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 zugenommen haben, fordern Politiker eine schnelle Entscheidung. Die Recherche- und Informationsstellen zum Antisemitismus dokumentierten im vergangenen Jahr über 8.725 antisemitisch motivierte Vorfälle – eine alarmierende Zahl.

Aufgrund der Dringlichkeit der Situation drängen Politiker wie Volker Beck und Marlene Schönberger auf eine Besetzung des Amtes. Beck unterstreicht die Notwendigkeit einer gut qualifizierten Nachfolge, um die Herausforderungen des Antisemitismus zu bewältigen. Trotz Nennung möglicher Kandidaten, wie Andreas Franck und Ludwig Spaenle, bleibt offen, wer die Nachfolge antritt. Interimsmäßig führt Christoph de Vries das Amt, während Dobrindt eine Entscheidung zu gegebener Zeit treffen wird.