🚗💼 Warum bekommen Pendler jetzt mehr Geld zurück?
Viele Erwachsene fahren jeden Tag zur Arbeit. Manche sehr weit. Ab dem neuen Jahr bekommen sie dafür mehr Geld vom Staat zurück. Das nennt man Pendlerpauschale. Aber ist das für alle fair? 🤔
Was ist die Pendlerpauschale überhaupt?
Stell dir vor, deine Mama oder dein Papa fahren jeden Morgen zur Arbeit und abends wieder nach Hause. Für jeden Kilometer dieses Weges entstehen Kosten. Benzin, Strom fürs E Auto, Tickets für Bus oder Bahn. Damit das nicht zu teuer wird, gibt es in Deutschland die Pendlerpauschale. Das ist Geld, das Erwachsene bei der Steuer zurückbekommen können. Bisher waren das 30 Cent pro Kilometer für kurze Strecken und 38 Cent für längere Strecken. Ab dem neuen Jahr gibt es nun schon 38 Cent ab dem ersten Kilometer 🚗💶. Viele Pendler freuen sich darüber, weil das mehr Geld am Ende des Jahres bedeutet.
Warum freuen sich viele Menschen darüber?
Gerade Menschen, die auf dem Land wohnen, fahren oft weit zur Arbeit. Busse und Bahnen fahren dort manchmal selten oder sehr langsam. Viele sagen dann: Ohne Auto geht es nicht. Auf einem Autohof an der Autobahn tanken morgens viele Pendler, trinken Kaffee und fahren weiter. Sie erzählen, dass alles teurer geworden ist. Benzin, Autos, Strom und sogar der Kaffee. Deshalb finden viele die neue Pendlerpauschale gut 😊. Sie sagen, es fühlt sich fair an, weil der Staat ihnen ein bisschen hilft. Auch wer mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Bus und Bahn fährt, bekommt das Geld. Das ist wichtig, denn nicht alle fahren Auto.
Wer bekommt besonders viel Geld zurück und warum?
Jetzt kommt ein schwieriger Teil. Die Pendlerpauschale hängt mit der Steuer zusammen. Und bei Steuern gilt oft: Wer mehr verdient, bekommt auch mehr zurück. Fachleute vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik erklären das so: Wenn jemand viel Geld verdient, spart er mit der Pendlerpauschale mehr Steuern. Wer wenig verdient, spart weniger oder manchmal gar nichts 😕. Das liegt daran, dass man erst genug Steuern zahlen muss, um überhaupt Geld zurückzubekommen. Manche Menschen mit wenig Einkommen haben deshalb kaum etwas von der neuen Regel. Das finden viele ungerecht.
Ist das gut für Umwelt und Verkehr?
Auch Verkehrsforscher sind skeptisch. Zum Beispiel Andreas Knie vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Er sagt, die Pendlerpauschale passe nicht mehr richtig in unsere Zeit 🌍. Sie mache lange Autofahrten attraktiver und das sei schlecht für die Umwelt. Mehr Autos bedeuten mehr Abgase. Gleichzeitig sind Bus und Bahn oft teuer oder schlecht ausgebaut. Kritiker sagen: Statt lange Autofahrten zu belohnen, sollte man mehr Homeoffice erlauben oder Busse und Bahnen verbessern. Auch das ADAC sieht zwar Vorteile für Pendler, sagt aber, dass Mobilität insgesamt bezahlbar bleiben muss.
Ist die neue Regel jetzt gerecht oder nicht?
Die Antwort ist gar nicht so einfach 🤷♂️. Für viele Pendler ist die neue Pendlerpauschale eine echte Hilfe. Besonders für Menschen auf dem Land, die keine andere Wahl als das Auto haben. Für andere ist sie unfair, weil Menschen mit wenig Einkommen kaum profitieren. Die Politik sagt, sie wolle Stadt und Land gleich behandeln. Kritiker sagen, das klappt noch nicht richtig. Am Ende zeigt das Thema etwas Wichtiges: Regeln können für manche gut sein und für andere weniger. Deshalb wird darüber so viel diskutiert. Und vielleicht gibt es in Zukunft neue Ideen, die für noch mehr Menschen fair sind.