Devisen und Währungen
Devisen und Währungen Infos Unter erklärt

Der Begriff Devise

Bei Devisen handelt es sich nicht um Geldscheine oder Münzen in Form von Bargeld. Viel mehr werden meistens auf Konten zur Verfügung stehende Guthaben in einer fremden Währung als Devisen betrachtet. Devisen sind ausländische Kontoguthaben. Sie werden lediglich durch unbare Transaktionen, also z.B. durch eine Überweisung übertragen. Devisen sind Forderungen auf ausländische Währungen. Sie bestehen aus Schecks, Guthaben, Obligationen oder Wechsel auf ausländische Währungen. Das Wort „Devisen“ wird ebenfalls als Synonym für „Währungen“ genutzt.

Ausländische Banknoten hingegen werden nicht als Devisen, sondern als Sorten bezeichnet. Devisen werden in der Regel immer in Paaren gehandelt. Es ist nicht möglich eine einzelne Währung zu kaufen. So kann man nur den US-Dollar und den Euro als Paar kaufen. Devisenhändler tauschen immer Euro gegen US-Dollar oder beispielsweise US-Dollar gegen Yen. Wie dieses Tauschverhältnis ausfällt, lässt sich aus dem aktuellen Devisenkurs für das jeweilige Währungspaar ableiten. Der Devisenhandel ist quasi eine Plattform für den An- oder Verkauf von Devisen. Hierbei wird nur das Recht auf die jeweilige Währung zum angegebenen Devisenkurs erlangt, nicht aber die Währung selbst.

Grafische Darstellung mit dem Schlagwort Transaktionen

Devisenoptionsgeschäfte

Bei Devisenoptionsgeschäften erwirbt der Devisenkäufer das Recht, an einem bestimmten Zeitpunkt oder auch innerhalb einer bestimmten Frist, einen bestimmten Betrag in einer Währung zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Bei einem Devisen-Future-Kontrakt verpflichtet sich der Devisenkäufer zu einem zuvor festgelegten Devisenkurs, Währungen zu einem bestimmten Termin zu kaufen oder zu verkaufen. Durch den gleichzeitigen Devisenkauf und Verkauf von unterschiedlichen Währungen, entsteht der sogenannte nominale Wechselkurs als Preisverhältnis zwischen zwei Währungen.

Dementsprechend findet man in der Darstellung auch immer ein Währungspaar. Der Devisenkurs zwischen zwei Währungen wird Cross Rate genannt. Ein Wechselkurs von 1,4578 für Euro zu US-Dollar zeigt dem Investor bei einem geplanten Kauf von Euros, dass 1,4578 US-Dollar bezahlt werden müssen, um einen Euro zu erhalten.

Der weltweite Devisenmarkt ist ein großer Finanzmarkt mit 5,4 Billionen US Dollar Handelsvolumen pro Tag. Neben den klassischen Währungen werden heute auch die Kryptowährungen im Forex gehandelt. Neben den konservativen Geldanlage-Möglichkeiten wie Festgeld, Tagesgeld, Bausparer usw. gibt es also weitere Möglichkeiten wie Aktien, Fonds und Devisen, welche für langfristige Anlagestrategien geeignet sind.

Der Devisenmarkt

Wir Menschen streben immer nach Perfektion. Dies ist auch beim Online Trading der Fall. Alle Trader wünschen sich die perfekten Konditionen, die beste Händlertrading Plattform und natürlich lukrative Kurse. Viele von den Tradern agieren und reagieren auf dem Forex Markt. Der Forex Markt bietet hervorragende Voraussetzungen für das Trading. Doch warum sollten man in den Devisenmarkt überhaupt einsteigen. Lohnt sich der Einstieg?

Was spricht für den Devisenmarkt?

Jeder Devisenhändler oder Trader hat verschiedene Ambitionen, am Devisenmarkt zu handeln. Der relevanteste Grund ist, dass sich der Forex Market analysieren lässt. Somit bietet diese Analyse wunderbare Möglichkeiten verschiedener Strategien. Der Währungsmarkt scheint für viele Trader zunehmend interessanter zu werden.

Grafische Darstellung mit dem Schlagwort Devisenhandel

Wie verdienen Devisenhändler Geld?

Sie kaufen ein bestimmtes Finanzprodukt zu einem festen Preis und erwarten, dass der Kurs des Finalproduktes zulegt. Je mehr Marktteilnehmer ihre Angebote bzw. ihre Nachfragen auf dem Devisenmarkt abgeben, desto größer ist die Volatilität. Die Volatilität beschreibt also die Preisschwankung. Je volatiler ein Markt, desto mehr Varianten haben Händler, ihre Finanzprodukte zu kaufen oder zu verkaufen. Wie ist die Schlussfolgerung? Es ist auf jeden Fall erfolgreicher, sich Märkte mit einer hohen Volatilität zu widmen. Die Volatilität des Forex Markts ist sehr mächtig. Trader können bei den wichtigsten Währungspaaren (wie EUR/USD) mit regelmäßigen Kursbewegungen zwischen 50 und 100 Pips rechnen. Das klingt gut, nicht wahr? Orientieren Sie sich dementsprechend immer nach volatilen Märkten und dessen Finanzinstrumenten. Die Volatilität ist einer der wichtigsten Parameter des Devisenmarkts.

Wie wichtig ist die Verfügbarkeit des Devisenmarktes?

Neben der Volatilität ist auch die Verfügbarkeit von Märkten für Trader enorm wichtig. Die Verfügbarkeit spielt also eine entscheidende Rolle. Auch wenn der Devisenmarkt volatil ist, ist er einfacher zugänglich als jeder andere Tradingmarkt. Welche Aspekte der Verfügbarkeit sind die wichtigsten?

Die Forex Handelszeiten beträgt ganze 24 Stunden am Tag. Somit ist der Forex nicht von den Öffnungszeiten der Börsen abhängig. Es besteht die Möglichkeit, auf dem FX Markt schon mit Minimalbeträgen zu handeln. Sie könnten schon mit 150 US-Dollar starten.

Ein weiterer Vorteil der Verfügbarkeit des Devisenmarkts ist, dass Sie sich leicht über Ihr iPad oder Smartphone in Ihrem Tradingkonto anmelden können. Bei vielen Devisenbrokern für Privatkunden können Sie online ganz einfach ein Konto anlegen. Sie müssen sich dafür nur registrieren, Ihre Dokumente hochladen, sich legitimeren und Ihr Konto kapitalisieren.